STUNT e.V. in Zeiten von Corona

26. Mai 2020 Autor

STUNT e.V. in Zeiten von Corona

STUNT e.V. in Zeiten von Corona

Keine Mitgliederversammlung im Unigebäude, kein Treffen mit dem Projektteam mehr, kein Feierabendbier im Büro, von jetzt auf gleich. Auch wir bei STUNT wurden von der Pandemie überrascht und deshalb haben wir uns der Situation angepasst.

Glücklicherweise sind wir online gut aufgestellt und vernetzt, indem wir mit Microsoft Office 365 arbeiten und alle unsere Dateien im SharePoint miteinander teilen. So können Projektmitglieder online parallel an ihren Projekten arbeiten. Wir halten während der Corona-Pandemie unsere Mitgliederversammlungen und Teamtreffen über Microsoft Teams ab und führen Telefonate, anstatt uns während des Mittagessens in der Mensa auszutauschen oder in der Zeit zwischen unseren Vorlesungen vom STUNT Büro aus zu arbeiten. Das ist nicht so schön wie persönliche Treffen, aber man bleibt so in direktem Kontakt.

So ist Corona für uns kein Grund unsere Arbeit komplett auf Eis zu legen und das Ganze als Ausrede für eine lange Pause zu sehen.

Wir nehmen es als eine Chance.

Mit Sicherheit werden wir viele Prozesse, sobald die Normalität wieder einkehrt, wieder in ihre ursprüngliche Form zurückführen, denn vor allem der persönliche Kontakt ist uns wichtig. Doch andere Dinge, wie das Digitalisieren von Abstimmungen oder Unterlagen bei unseren Auswahltagen, die normalerweise gesammelt und geschreddert werden, können wir beibehalten. Es erleichtert die Auswertung und spart Papier. Natürlich achten wir darauf, dass jederzeit alles datenschutzkonform ist. Es werden Dateien mit Kennwörtern geschützt, gelöscht oder sie bekommen ein Ablaufdatum.

Unser Datenschutzbeauftragter hat dieses Semester durch diese neuen Anforderungen wohl doppelt so viel zu tun.

Was gab es also zu tun?

Das erste, was bei uns vom Vorstand entwickelt wurde, war der Corona-Krisenplan. Darin wurden verschiedene Worst-Case-Szenarien ausgearbeitet. Was passiert, wenn Partner ihren Vertrag nicht verlängern oder gar auflösen wollen? Was passiert, wenn sich diese Bewerbungsphase niemand bewirbt?…  All diese Fragen mussten geklärt werden und bildeten eine Grundlage für das weitere Vorgehen. Der Austausch mit unserem Dachverband, dem BDSU, und unseren anderen Netzwerken war in der Anfangsphase von Corona besonders intensiv. Alle Beteiligten haben gemeinsam an Lösungen für Probleme, die bei allen studentischen Unternehmensberatungen durch die Krise aufgetaucht sind, gearbeitet.

Unser komplettes Recruiting beruht auf direktem Kontakt zu Interessenten. Deshalb haben wir alle digitalisierbaren Maßnahmen in die digitale Welt übertragen. Aufgrund der aktuellen Lockerungen wäre es zwar gegebenen Falls wieder realistisch, kleinere Treffen persönlich durchzuführen, jedoch wollen wir keine gesundheitlichen Risiken für unsere Mitmenschen zulassen und behalten das vollständig digitalisierte Recruiting bei.

Im Kern: Wir haben unser Recruiting nach hinten verschoben, die Zeit genutzt unseren Bewerbungsprozess zu digitalisieren und unseren Fokus auf Social Media, insbesondere Instagram gelegt. Da jeder/jede ProfessorIn mit der Situation anders umgeht und das Ganze auch für sie Neuland ist, sind weniger Vorlesungsbesuche möglich als normalerweise. Einige ProfessorInnen ermöglichen es uns freundlicherweise unsere digitalen Flyer in ihren Lernräumen zu veröffentlichen. Wir passen uns an und geben alles, denn grade für studentische Vereine ist es wichtig neue Mitglieder zu gewinnen, um den Verein in seiner Zusammensetzung am Leben zu halten und für alle StudentInnen, die sich persönlich weiterentwickeln wollen, einen (nun auch digitalen) Ort zu schaffen.

Uns ist der Austausch wichtig.

Auch unsere Schulungen sind digitalisiert, vor allem die für die kommende Generation der neuen STUNTies. Hier ist uns wichtig, dass nicht jede Schulung wie ein Video angeschaut werden kann, sondern ein direkter Austausch und interaktives Arbeiten ermöglicht wird. Auch finden weiterhin in regelmäßigen Abständen Socials statt. Dies sind Aktivitäten, bei denen sich unsere STUNTies in lockerer Atmosphäre austauschen können. Bei unserem ersten digitalen Social haben sich STUNTies bei skribble.io digital getroffen und über Teams miteinander kommuniziert. Weitere Socials mit Stadt-Land-Fluss oder Werwolf sind in Planung.

Es geht weiter!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir natürlich enttäuscht sind, dass wir dieses Semester nicht alle zusammen vor der Uni grillen können, unsere Veranstaltungen verschoben werden mussten und vieles mehr. Doch der Austausch bleibt erhalten und bei uns steht nichts still. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt sich bei uns zu bewerben, denn so nimmst du sowohl die Erfahrung der digitalisierten Prozesse mit als auch hoffentlich bald wieder das STUNT-Vereinsleben.

Wir freuen uns auf dich!