Das erste STUNT-Projekt – ein Erfahrungsbericht

10. September 2020 Autor

Das erste STUNT-Projekt – ein Erfahrungsbericht

Das erste Projekt für STUNT e.V. – Was kommt auf einen zu? Wie läuft es ab? Bringt es einen wirklich (fachlich und persönlich) weiter?

Im Folgenden möchte ich einen persönlichen Einblick geben, wie ich das Projekt erlebt habe, was meine Highlights und Herausforderungen waren und welche Eindrücke geblieben sind.

Und damit: Herzlich Willkommen im Projektleben eines werdenden STUNTies.

Das Team

Wir waren ein bunt zusammengewürfeltes Projektteam. Jeder von uns kam aus einer anderen Fachrichtung mit unterschiedlichem Hintergrund – genau das, was STUNT als Verein ausmacht. Trotzdem verband uns ein gemeinsames Ziel: dieses Projekt für unseren Kunden erfolgreich abzuschließen.

Da wir dem Projekt zugeteilt wurden, alle neu im Verein waren und uns somit nur flüchtig kannten, haben uns nach einer vereinsinternen Schulung das erste Mal zusammengesetzt und ein wenig Zeit genommen, uns näher kennenzulernen. Das Fachliche sollte ohnehin die nächsten Wochen im Vordergrund stehen, da tat dies der persönliche Ebene sehr gut und schuf zudem eine wichtige Basis für die Zusammenarbeit. Anschließend haben wir die Stärken der einzelnen Projektmitglieder zusammengetragen, um festzuhalten, wie wir uns optimal gegenseitig ergänzen und unterstützen können. Dies hat uns den Einstieg in das Projekt erleichtert und bei der weiteren Arbeit sehr geholfen.

Denn schnell wurde es bereits ernst: Wir brauchten eine klare Zieldefinition für unser Projekt. Es ging dabei weniger um konkrete Ergebnisse, welche wir erzielen wollten, sondern mehr darum, wie wir uns ein erfolgreiches Projekt allgemein vorstellten. Dabei kristallisierte sich für uns heraus, dass ein professioneller Projektabschluss für uns bedeutete: 

  • Praktische Handlungsempfehlungen auszusprechen, die der Kunde sofort umsetzen kann
  • Transparente und einfache bzw. verständliche Herleitung dieser Empfehlungen
  • Termingerechter und formal sauberer Projektabschluss

Wann immer wir ins straucheln gerieten oder das große Ganze aus dem Blick zu verlieren drohten, riefen wir uns dies in Erinnerung, um uns so wieder auf die richtige Bahn zu lenken. 

Der Kunde

Noch vor der offiziellen Angebotspräsentation, welche sowohl vor dem Vorstand von STUNT e.V. als auch vor dem Kunden selbst gehalten wird, haben wir uns mit unserem potenziellen Kunden getroffen. Dabei wurde deutlich, was dieser sich wünscht und wie er sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit vorstellt. Für uns war bei diesem Kick-Off (die Bezeichnung für ein solches Erstgespräch) entscheidend, so viele zielgerichtete Fragen wie möglich zu stellen und ein sehr genaues Bild von unserem Kunden zu bekommen. Diese Erkenntnisse haben uns wiederum sehr für die anschließende Erstellung des Angebots geholfen und über die gesamte Projektarbeit weiter begleitet.

Projektphase

Nachdem wir die Angebotspräsentation sowohl vor dem STUNT e.V. Vorstand als auch dem Kunden gehalten und unser Kunde das Angebot angenommen hatte, fing die eigentliche Projektarbeit an. Mit der Zeit wurden wir immer zielgerichteter und fokussierten zunehmend konkrete Tasks, die die Informationsbeschaffung vom Kunden in den Vordergrund stellten. Diese Form der ganzheitlichen Arbeitsweise war deutlicher zeiteffizienter als das kurzfristige Abarbeiten einzelner Stichpunkte.

Durch einen sehr straffen Zeitplan war es für das Projektteam entscheidend die ersten zwei Wochen so effektiv wie möglich zu nutzen und eine solide Grundlage aufzubauen, auf welcher wir dann unser Projekt effizient voranbringen konnten. Dabei versuchten wir gelegentlich etwas Abstand von der täglichen Bearbeitung einzelner, isolierter Aufgaben zu gewinnen, um den Überblick über das gesamte Projekt nicht zu verlieren.

Je näher der Abschluss des Projekts rückte, desto mehr stellte sich zudem bedingt durch die individuelle Arbeitsweise eines/einer jeden im Team, die Herausforderung, die einzelnen Ergebnisse perfekt aufeinander abzustimmen und dabei stets Kundenorientierung zu wahren. Was wir außerdem stark unterschätzten, war die finale Überarbeitung unserer Ergebnisse: Es ist ohne Zweifel eine Menge Arbeit diese zusammenzutragen, aber es ist mindestens genauso anspruchsvoll, sie anschließend verständlich und transparent für den Kunden aufzubereiten.

Aber auch diese letzte Herausforderung meisterten wir als Team und konnten somit das Projekt fristgerecht und zu vollster Zufriedenheit des Kunden abschließen.

Fazit

Abschließend können wir für unser Projekt festhalten, dass wir zufrieden mit unserer Leistung sind und dankbar auf die wertvolle Praxiserfahrung zurückblicken, die wir sammeln durften. Wir haben Hürden überwunden, kurzfristig Lösungen geschaffen und dabei viel Spaß gehabt. Als sehr entscheidend hat sich das Einholen von Feedback aus dem Verein herausgestellt. Sei es über MentorInnen, den Vorstand oder unseren Projektcontroller: Der Austausch mit und die Erfahrung vieler einzelner STUNTies gab dem Projekt den letzten Schliff und rundete unsere Arbeit optimal ab.